Sex-Positivität vs. Druck: Darfst du auch mal keine Lust haben?

Sex-Positivität vs. Druck: Darfst du auch mal keine Lust haben?

In der heutigen Welt der Selbstoptimierung scheint es für alles eine Performance-Quote zu geben: Wir tracken unsere Schritte, unseren Schlaf und unsere Produktivität. Und neuerdings schleicht sich dieser Druck auch in unser Liebesleben. Überall hören wir: „Sei sex-positiv! Entdecke dich selbst! Hab den besten Orgasmus deines Lebens!“

Aber was, wenn du gerade einfach... keine Lust hast? Wenn dein Kopf voll ist mit Rechnungen, der Arbeit oder dem nächsten Wocheneinkauf?

Die Falle der „Pflicht-Lust“

Sex-Positivität war ursprünglich dafür gedacht, Scham abzubauen. Doch manchmal schlägt das Pendel in die andere Richtung aus: Wir fühlen uns fast schon schuldig, wenn unser Luna Lemon mal eine Woche unbenutzt im Nachttisch liegt. Wir denken: „Müsste ich mich nicht mal wieder um meine Self-Care kümmern?“

Hier ist die wichtigste Botschaft des Tages: Echte Sex-Positivität beinhaltet auch das Recht auf keine Lust.

Dein Körper ist kein Projekt

Feminismus bedeutet körperliche Autonomie. Und Autonomie bedeutet, dass du die einzige Person bist, die entscheidet, wann „Me-Time“ angesagt ist. Lust lässt sich nicht erzwingen – sie ist wie eine Katze: Wenn man sie ruft, kommt sie oft nicht. Wenn man sich entspannt und ihr Raum lässt, taucht sie plötzlich von alleine auf.

Warum „Low Libido“ Phasen völlig normal sind

Stress, Hormone, Müdigkeit oder einfach die Jahreszeit – es gibt tausend Gründe, warum die Libido mal Pause macht. Das ist kein Defekt und kein Grund zur Sorge. Es ist dein Körper, der dir sagt: „Gerade brauche ich etwas anderes.“ Vielleicht ist es Schlaf, ein langes Gespräch oder einfach nur eine heiße Dusche ohne Hintergedanken.

Wie Luna Lemon in dieses Bild passt

Wir haben Luna Lemon so entwickelt, dass er da ist, wenn du ihn willst. Nicht andersherum.

  • Sanfter Wiedereinstieg: Wenn die Lust nach einer langen Pause langsam zurückkehrt, musst du nicht von 0 auf 100 gehen. Die niedrigen Intensitätsstufen sind perfekt, um sich ganz ohne Druck wieder mit dem eigenen Körper vertraut zu machen.

  • Kein Leistungsdruck: Sieh dein Toy nicht als „Trainingsgerät“ für den Orgasmus, sondern als Einladung. Wenn es sich gut anfühlt, super. Wenn du nach fünf Minuten merkst, dass dein Kopf woanders ist – schalt ihn aus. Kein schlechtes Gewissen.

Fazit: Höre auf dein Bauchgefühl, nicht auf den Trend

Lust sollte eine Bereicherung sein, keine weitere Aufgabe auf deiner To-Do-Liste. Sei gut zu dir selbst, respektiere deine Pausen und wisse, dass dein Wert nicht an deiner sexuellen Aktivität gemessen wird.

Zurück zum Blog